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Der Megaloop ist einer der schwierigsten Kite-Tricks. Bevor du ihn angehst, musst du alle Grundlagen des Kitesurfens kennen und andere Tricks und Techniken beherrschen. Dieses Manöver ist anspruchsvoll, deshalb gehen wir Schritt für Schritt vor.
Was ist ein Megaloop?
Dieser Trick ist die Krönung des Freestyle-Kitesurfens – das ideale Manöver für alle, die einen Adrenalinkick suchen. Dafür musst du alles geben, halbe Sachen gibt es nicht: Erfolg oder Niederlage.
Beim Megaloop springst du so hoch wie möglich und fliegst einen Kiteloop, bevor du den höchsten Punkt des Sprungs erreichst, um einen ordentlichen Geschwindigkeitsschub zu bekommen. Dafür musst du den Kiteloop perfekt beherrschen. Wenn du noch nicht genau weißt, wie das geht, schau dir unser Tutorial an: So machst du einen Kiteloop.
Die nötige Ausrüstung
Wenn Freestyle deine Leidenschaft ist, brauchst du eine spezielle Ausrüstung für Geschwindigkeit, geringes Gewicht und hohe Performance – selbst bei wenig Wind. Für den Megaloop musst du diese Eigenschaften ausreizen und dir die Ausrüstung holen, mit der du fliegen kannst.
Bei Popkite empfehlen wir einen Kite mit 10 m oder kleiner, etwa den Duotone Rebel SLS 2022. Außerdem solltest du mit kurzen Leinen fahren. Je kürzer die Leinen, desto schneller reagiert dein Kite und desto schneller bewegt er sich.
Für die perfekte Kombination empfehlen wir dir leichte Freestyle-Boards wie das Duotone Jaime 2022. Sein geringes Gewicht sorgt für einen schnellen Flug und weiche Landungen.
Erste Schritte zum Megaloop
Beim Kitesurfen musst du zuerst den Wind berücksichtigen. Für dieses Manöver brauchen wir Geschwindigkeit und Kraft. Den idealen Wind zu finden ist dabei unverzichtbar.
Für den Megaloop brauchst du viel Power, um hoch genug für den Loop zu springen. Wie gut du deine Tricks perfektionierst, hängt stark davon ab, wie gut du den Wind und das Windfenster beherrschst.

Vom Kiteloop zum Megaloop
Für den Megaloop musst du zuerst die Mechanik des Kiteloops beherrschen. Der legendäre Trick funktioniert genauso wie der Kiteloop, erfordert aber mehr Technik, mehr Kraft und mehr Entschlossenheit.
Beim Megaloop führst du dieselben Schritte aus wie beim Kiteloop, nur mit mehr Geschwindigkeit und mehr Höhe.
Schritt 1: Absprung
Fahre am Wind (Upwind), damit der Kite so weit oben wie möglich steht – so kannst du leichter fliegen. Wenn du nach links fährst, halte den Kite auf 10 Uhr. Wenn du bereit bist, lenke deinen Kite von 10 auf 12 Uhr. Während er sich bewegt, drehst du die Nose deines Boards in den Wind.
Wenn du den maximalen Druck in den Leinen spürst, zieh die Arme zur Bar und lass dich einfach nach oben heben.
Schritt 2: Loop
Am höchsten Punkt des Sprungs lenkst du den Kite so stark wie möglich in die ursprüngliche Windrichtung. Wenn du nach rechts fährst, ziehst du die Bar nach links. Das Wichtigste bei diesem Schritt: Hör nie auf zu lenken, bis du die 360°-Drehung geschafft hast. Der beste Moment, den Loop zu beenden, ist, wenn der Kite die Drehung gerade abgeschlossen hat.

Schritt 3: Landung
Der Kite beginnt, nach oben zu steigen. Währenddessen bist du im freien Fall – aber keine Sorge: Du musst nur dafür sorgen, dass der Kite weiter steigt, um deine Geschwindigkeit zu verringern.
Hier ist ein Video, falls du es sehen möchtest!
Der Megaloop ist ein Trick, der viel Kraft und Erfahrung erfordert. Wegen der Höhe und Geschwindigkeit, bei der er ausgeführt wird, gilt er als gefährlich. Dieses Manöver ist so legendär, dass Red Bull jedes Jahr einen eigenen Wettbewerb dafür organisiert.




